AFRIKA! AFRIKA!
Von einem "Königreich der Gaukler und Paradies der Lebensfreude" sprach der Spiegel in seinem Bericht über AFRIKA! AFRIKA!.
Mit dieser Show, hieß es im ZDF, tue "André Heller dem Publikum, den Künstlern und einem ganzen Kontinent etwas Gutes". In seltener Einhelligkeit rezensierten die Kritiker ein Zirkustheater, von dem die FAZ gar meinte, "ein Besuch von AFRIKA! AFRIKA! sollte vom Arzt verschrieben werden können."
Tatsächlich war die Show schon bald nach der Weltpremiere am 14. Dezember 2005 in Frankfurt am Main ausverkauft. 128.000 Besucher haben sie dort in wenigen Wochen gesehen. Und auch in Hamburg, am zweiten Gastspielort, jubelte das Publikum wieder. "Schon nach dem dritten Bild", schrieb Die Welt in ihrem Bericht, "bebte das wunderschöne Zelt vor Jubel- und Beifallsstürmen."

André Hellers sinnliche Entdeckung Afrikas fasziniert das Publikum mit Tempo, Energie und dem Ausdruck überschäumender Lebensfreude.
Fast zwei Jahre lang sind seine Mitarbeiter in Afrika unterwegs gewesen. Zwischen Mali und Marokko, zwischen Ägypten und Südafrika, an allen Küsten und im Landesinneren sowie in der afrikanischen Diaspora haben sie faszinierende
Künstler gefunden, mehr als einhundert Artisten, Exzentriker, Tänzer, Sänger und Musiker.
Ihr Zirkustheater will ein "sinnliches Vergnügen für Kinder und Erwachsene, für Arbeiter und Intellektuelle" bieten. Unglaubliche Akrobatik, packende Rhythmen und Kostüme von seltener Schönheit fesseln die Zuschauer.
Die Pole Artists der Truppe "Hakuna Matata" (Die Sorgen mögen Dir fern bleiben) lassen den Atem stocken, wenn sie mit eleganter Leichtigkeit an glatten, haushohen Stangen auf- und niederschießen, während andere schwindelerregende Menschenpyramiden aufbauen.
Körperexzentriker biegen sich stolz und geschmeidig wie Schlangen, Füße werden zu Händen, Hände zu Füßen ? ein seltenes Schauspiel, wie es nur die afrikanische Tradition kultisch perfekter Körperbeherrschung erlaubt.
Der Waterman Dickson Oppong lässt Schüsseln tanzen und seinem Mund meterhohe Wasserfontänen entsteigen.
Zu zweit wirbeln das Jonglage-Duo Tseday Assefa Beyenne und Melaku Lissanu Dagne aus Erithrea bis zu zehn Bälle gekonnt umher. In meisterlichem Einklang bringen sie die Bälle zum Schweben und das mit solch rasantem Tempo, dass man glauben könnte, diese stünden in der Luft.
Eine berückende Verbindung von traditioneller und moderner Musik begleitet all diese Darbietungen ebenso wie die Auftritte der athletischen Tänzer, wenn sie die Zuschauer auf den Kontinent des Staunens entführen.



